Dass kleine Fehltritte im Internet auch Auswirkungen auf das reale Leben haben, musste schon so mancher Jobbewerber erfahren, der beim Vorstellungsgespräch mit lustigen Fotos aus seinem Facebook-Account konfrontiert wurde. Und manchmal kann das Doppelleben in der Pixelwelt auch den irdischen Bund fürs Leben brechen: In Großbritannien hat nun eine 28-jährige Frau ihrem 40-jährigen Ehemann den Laufpass gegeben, nachdem sie ihn beim Fremdgehen in "Second Life" erwischt hatte.

Der nicht ganz ehrliche Gatte David Pollard soll sich in der Parallelwelt gerade mit einer Prostituierten vergnügt haben, als seine "echte" Frau Amy Taylor nachts nach Hause kam. Sie entdeckte ihren Mann, wie er genüsslich seinem Avatar beim Sex mit der käuflichen Pixel-Bekanntschaft zuschaute. Pollard wies jegliche Schuld von sich und beteuerte, dass ihm der Second-Life-Sex nichts bedeute. Kurz darauf traf die misstrauische Ehefrau ihren Gatten erneut in "Second Life" – diesmal war er gerade mit einem fremden Avatar auf einem Sofa beschäftigt.

Amys Herz war gebrochen. Immerhin hatten sich beide ebenfalls in "Second Life" kennengelernt und waren nach einem virtuellen Techtelmechtel vor drei Jahren vor einen realen Traualtar getreten. Nun hat sie die Scheidung eingereicht – schwarz auf weiß.

Quelle: Spiegel Online

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